Tiefstes Beileid: Bundeskanzler Schüssel verspricht Hilfe aus Österreich für Südasien
- Österreicher sollen aus Krisenregion geholt werden
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"Eine Tragödie von diesem Ausmaß ist nur schwer fassbar. Die tatsächliche Zahl der Opfer ist derzeit noch nicht absehbar, auch wenn klar ist, dass wir mit tausenden Menschen rechnen müssen, die bei dieser Katastrophe ihr Leben verloren haben", sagte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel heute, Montag, zur Flutwellenkatastrophe in Südostasien. "Ich möchte den betroffenen Ländern mein tiefstes Beileid aussprechen. Österreich wird selbstverständlich Hilfe leisten und versuchen, das enorme Leid, das den Menschen widerfahren ist, zu lindern."
Für die Österreicher, die sich derzeit in der Krisenregion befinden, werde alles Menschenmögliche getan, um eine rasche und sichere Rückkehr zu ermöglichen. "Die Mitarbeiter im Außenministerium, bei den Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern und hunderte Freiwillige arbeiten eng zusammen, um den Österreichern vor Ort zu helfen und sie rasch nach Hause zu bringen. Allen, die von dieser Tragödie betroffen sind und vor allem denjenigen, die Angehörige und Freunde verloren haben, übermittle ich mein aufrichtiges Mitgefühl", so der Bundeskanzler.
Schönborn reist nach Indonesien
Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn und der Wiener Caritasdirektor Michael Landau haben angesichts des verheerenden Erdbebens in Asien an die Österreicher appelliert, den Opfern der Naturkatastrophe zu helfen. Schönborn reist sogar selbst nach Indonesien.
Die Reise sei seit längerem geplant und er wollte nicht absagen, sondern "sie jetzt im Zeichen der Solidarität mit den leidenden Menschen des südasiatischen Raums durchführen". Der Besuch war auf Einladung des Apostolischen Nuntius in Jakarta, Erzbischof Malcolm Ranjith, seit längerem vereinbart worden. (apa/red)
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