Silvesterumfrage: Immer mehr Österreicher gehen optimistisch ins neue Jahr
- Stimmungsklima der Österreicher ist besser geworden
- Skeptiker haben aber immer noch die Mehrheit
·Terrorangst der Österreicher gering
Umfrage zu Erwartungen für das nächste Jahr
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Terror erschüttert
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Das Stimmungsklima der Österreicher ist besser geworden. Das verzeichnete das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS bei seiner traditionellen Silvesterumfrage, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden. Demnach ist der Anteil jener, die dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegensehen, gestiegen, die Skeptiker haben aber noch immer die Mehrheit.
IMAS fragt seit 1972 jeweils Ende November/Anfang Dezember rund 1.000 für die Gesamtbevölkerung repräsentativ ausgewählte Personen nach ihren Erwartungen für das kommende Jahr. Heuer erklärten 46 Prozent, dass sie das neue Jahr mit Zuversicht erwarten. 28 Prozent zeigten sich skeptisch, 20 Prozent sogar besorgt - zusammengezählt 48 Prozent mit zumindest "gemischten Gefühlen". Sechs Prozent machten keine Angaben.
Zuversichtlich sind in erster Linie Personen unter 30, Angehörige der höchsten Bildungsschicht sowie leitende Angestellte und Beamte. Am gedrücktesten ist die Stimmung bei Personen über 50, Landwirten und Arbeitern.
Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Personen mit Zuversicht um fünf Prozentpunkte gestiegen. Damals waren 41 Prozent optimistisch. 29 Prozent sahen dem neuen Jahr mit Skepsis, 23 Prozent mit Sorge entgegen, die negativen Stimmen zusammengezählt machten somit 52 Prozent aus.
Im Langfristvergleich liegt die aktuell gemessene Zukunftsstimmung deutlich unter den strahlenden Werten einiger früherer Perioden, insbesondere während der späten achtziger Jahre (Spitzenwert 1989: 62 Prozent Optimisten, 29 Prozent Skeptiker oder Besorgte). Die Bevölkerung präsentiert sich jetzt aber auch nicht so bedrückt, wie beispielsweise nach dem Energie- und Rohstoffschock 1973 oder während der von Firmenzusammenbrüchen gekennzeichneten ersten Hälfte der Achtziger (1982: Nur 26 Prozent Zuversichtliche und 64 Prozent Pessimisten).(apa/red)
