Umfrage zu Erwartungen für das nächste Jahr: Terrorangst der Österreicher gering
- Aber Zweifel an Rückgang von Krisen und Kriegen
- Mehrheit glaubt an einen sicheren Arbeitsplatz
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Mehr als drei Viertel der Österreicher glauben zwar daran, dass ihr Land im kommenden Jahr von Terroranschlägen verschont bleiben wird, noch mehr bezweifeln aber, dass es 2005 weltweit weniger Krisen und Kriege geben wird und die damit verbundenen Flüchtlingsströme zurückgehen. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market", deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden.
Das Institut hatte Anfang Dezember 500 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 15 Jahre ausgewählte Personen nach ihren Erwartungen für das kommende Jahr befragt.
76 Prozent zeigen sich demnach zuversichtlich, dass Österreich 2005 von Terroranschlägen verschont bleiben werde. Jeweils 72 Prozent rechnen mit einem harmonischen Verlauf ihrer Partnerschaft sowie, dass ihr Arbeitsplatz sicher sei. 69 Prozent glauben, dass Umweltthemen nächstes Jahr an Bedeutung gewinnen würden.
62 Prozent erwarten, dass sich die Beziehungen zwischen der EU und den USA nicht verschlechtern. 54 Prozent gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft in Österreich erholt und wächst. 50 Prozent sind zuversichtlich, dass es wieder mehr Geburten in Österreich geben wird.
Die Skeptiker überwiegen hingegen bei der Frage, ob die Regierung stabil bleibt und es zu keinen vorgezogenen Wahlen kommt. Jeweils zwei Drittel bezweifeln, dass die Bundesregierung die geplanten Reformen zu Ende führen kann und dass 2005 die Kriminalität in Österreich nicht steigen werde.
Für 70 Prozent ist es nicht realistisch, dass die Zahl der Arbeitslosen geringer wird. Jeweils drei Viertel glauben nicht an ein Ende der Irak-Krise beziehungsweise, dass die Energie- und Treibstoffpreise nicht steigen. 78 Prozent rechnen nicht damit, dass die Zahl der Asylsuchenden zurückgeht und 79 Prozent erwarten auch nicht, dass es im kommenden Jahr weltweit weniger Krisen und Kriege geben werde.(apa/red)
