Montag, 27. Dezember 2004

Nach Ende der Beziehung: Grazer schoss in Haus von Ex-Freundin um sich

  • Niemand verletzt, Einrichtungsgegenstände beschädigt
  • Hinterließ Drohbriefe - mit eigenem Blut unterzeichnet

Zu einer - glimpflich verlaufenen - Beziehungstat im Rotlicht-Milieu ist es am Wochenende in Lannach in der Steiermark gekommen: Der Exfreund einer 43-jährigen Steirerin drang in ihr Haus ein und schoss mehrmals auf Einrichtungsgegenstände. Außerdem hinterließ er Drohbriefe, die er mit seinem eigenen Blut unterzeichnet hatte. Die Frau erstattete Anzeige, wonach der 52- Jährige festgenommen wurde.

Die Frau, die in Graz als Prostituierte arbeitet, hatte bereits seit zwei Monaten die Beziehung mit dem 52-jährigen Grazer beendet. Jedoch kam es wiederholt zu Kontakten, die oft in Gewalttätigkeiten ausarteten. "Die 43-Jährige arbeitete mitunter auch für diesen Mann, ihren Ex-Freund, als Prostituierte", so ein Beamter vom Gendarmerieposten Lannach.

Am Wochenende brach der 52-jährige mit einer nicht registrierten Schusswaffe gewaltsam in das zu dieser Zeit leer stehende Wohnhaus ein. Die Besitzerin verbrachte zufällig wegen eines Heizungsdefekts die Nacht bei einer Freundin. Tags darauf entdeckte sie die Verwüstung sowie die Drohbriefe und erstattete gegen ihren Ex-Freund Anzeige.(apa/red)

27.12.2004 10:58