Sony setzt weiterhin auf Plasma-Screens´: Konzern dementiert Rückzugsgerüchte
- Wettbewerb leidet unter der Abhängigkeit von Zulieferern
- Plasma-Technik ermöglicht größere Schirme als LCD
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Der japanische Elektronikkonzern Sony steigt nicht aus dem Plasma-TV-Geschäft aus. Eine japanische Zeitung hatte behauptet, dass sich Sony nur mehr auf den LCD-Markt konzentrieren würde, berichtet die BBC. Ein Rückzug aus dem Plasma-Segment sollte bereits im Frühjahr 2005 erfolgen. Analysten würden darin sogar einen sinnvollen Schritt sehen und Sony zum alleinigen Verkauf von LCD-Technologie raten, da der Konzern keine eigenen Plasma-Geräte entwickelt und Probleme in der Wettbewerbsfähigkeit hat.
Plasma- und LCD-Technologie liefern sich derzeit einen Kampf um die Vormachtstellung im Bereich der Flat-Screens. Die Plasma-Technik hat derzeit noch den Vorteil, dass deutlich größere Bildschirme produziert werden können.
Sonys Konkurrent Sharp konzentriert seinen Output mittlerweile nur mehr auf LCD-Bildschirme und mit der Hoffnung, demnächst die Größe von Plasma-TV-Geräten zu erreichen. Sony verlässt sich bei seinen Geräten nach wie vor auf die Zulieferer und kann somit die Kosten nicht senken. Sony fuhr in den drei Monaten bis Ende September dieses Jahres im gesamten TV-Segment einen Verlust von 58,6 Mio. Dollar ein. (pte)
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