Donnerstag, 23. Dezember 2004

Breitbandboom in den USA: Zahl der User legt in einem Jahr um ganze 38 Prozent zu

  • Insgesatm haben 32,5 Millionen Amerikaner Breitband
  • USA liegen bei Penetration trotzdem nur im Mittelfeld

In den USA ist im abgelaufenen Statistik-Jahr die Zahl der Breitband-Anschlüsse rapid angestiegen. Laut einer Erhebung der Federal Communications Commission (FCC) gab es zum Stichtag 30. Juni um 38 Prozent mehr Breitband-Verbindungen als ein Jahr zuvor. Insgesamt gab es damit in den USA 32,5 Mio. Highspeed-Anschlüsse. Trotz dieses Vorwärtssprunges befinden sich die Vereinigten Staaten unter den Industrienationen bei der Breitband-Penetration lediglich im Mittelfeld.

Laut einer jüngst von der International Telecommunications Union veröffentlichten Studie liegen die USA bei den Breitband-Verbindungen an 13. Stelle. Da viele US-Amerikaner im Büro einen Breitband-Anschluss hätten, würden sie zu Hause auf Internet verzichten, argumentiert die FCC die relativ geringe Verbreitung. Darüber hinaus sei das Ranking verzerrt, da andere Länder Highspeed-Internet subventionieren würden und dichter besiedelt seien.

Nach wie vor liegt in den USA beim Breitband das Kabel vorne. Laut der Erhebung stieg die Zahl der Breitband-Anschlüsse via Kabelmodem im Berichtszeitraum um 36 Prozent auf 18,6 Millionen. Bei den DSL-Verbindungen wurde ein Zuwachs von fast 50 Prozent auf 11,4 Mio. Anschlüsse verzeichnet, teilte die FCC weiter mit. (pte)

23.12.2004 14:11