Phishing Attacken: Vertrauensverlust ist teurer als die tatsächlichen Geldverluste
- 137 Mio. Dollar Schaden verursachten Angreifer heuer
- Angriffe auf Passwörter sollen 2005 noch zunehmen
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Die tatsächliche Gefahr, die von "Phishing"-Angriffen ausgeht ist nicht so sehr die tatsächlich gestohlene Summe, sondern der Vertrauensverlust der Konsumenten in das Internet. Das ergab eine Studie der Tower Group, welche die Auswirkungen von gefälschten E-Mails, die zur Herausgabe von Kreditkarten- oder Bankinformationen verleiten sollen, untersuchte.
So wollen die beiden Autoren der Studie herausgefunden haben, dass der tatsächliche Verlust durch Phishing 2004 "nur" etwa 137 Mio. US-Dollar betrug. Andere Marktforschungsinstitute publizieren deutlich höhere Zahlen. Gartner führt die Phishing-Attacken als einen der Hauptgründe für die 2,4 Mrd. US-Dollar an, die in den USA durch Bank-Betrug verloren gehen.
Immaterieller Schaden weitaus höher als
Die Analysten der Tower Group schätzten den durch Phishing-Attacken entstandenen immateriellen Schaden wesentlich höher als den tatsächlichen ein. "Der Schaden entsteht durch den Vertrauensverlust der Konsumenten in das Internet und nicht zu vergessen, den Verlust des Vertrauens in die Banken selbst", führt George Tubin einer der beiden Analysten der TowerGroup aus.
Anzahl der Angriffe wird sich vervielfachen
Das Unternehmen geht aber auch davon aus, dass die Angriffe immer mehr Schäden verursachen und ausgeklügelter werden. Ebenfalls soll die Anzahl der Angriffe, so die Tower Group, steigen: Von heuer etwa 31.000 Angriffen auf über 86.000 im kommenden Jahr, da die Angreifer auch immer mehr kleinere Banken und Unternehmen ins Visier nehmen. Einige Unternehmen ziehen bereits die Notbremse und legen Online-Dienste einfach still. (apa)
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