Klagen ohne Ende: US-Musikindustrie ver-klagt 754 schon wieder Filesharing-User!
- Viele der Angeklagten studieren noch an Universitäten
- Bis jetzt brachte die RIAA 7,706 Fälle vor die US-Gerichte
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Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat bekannt gegeben, dass sie gegen 754 Filesharer wegen Verletzung des Urheberrechts gerichtlich vorgehen wird. Durch das neue Gerichtsverfahren erhöht sich die Zahl der durch die RIAA angeklagten Einzelfälle auf 7.706. Ihnen allen wird Musikhandel über Peer-to-Peer-Netzwerke vorgeworfen.
Wie in früheren Runden hat die Musiklobby auch wieder Klagen gegen Angehörige von Universitäten eingereicht. "Dieses Mal betrifft es 20 Angehörige von sieben Hochschulen", so die RIAA. Am 29. Oktober wurden bereits 750 neue Prozesse eröffnet.
Eine Studie zeigt einen starken Rückgang der Musikpiraterie über Peer-to-Peer-Netzwerke seit Prozessbeginn der Musikgiganten gegen den Musikanbieter Napster. NPD MusicWatch Digital fand heraus, dass sich die Musikformate von Microsoft oder Apple langsam durchsetzen, während MP3-Formate auf den Festplatten von Privatusern zurückgehen. Zwar werden MP3s immer noch herunter geladen, würden aber noch schneller wieder von der Festplatte gelöscht - ein Verhalten, das als Hinweis auf Angst vor der Entdeckung durch Internetfahnder gewertet wird. (pte)
Info-Link:
www.riaa.com
www.npd.com
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