Im Dienste des Christkinds: Weihnachts-
post bescherte Briefzentrum Wien Rekord!
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Die Weihnachtspost hat dem Briefzentrum Wien am Dienstag (21. Dezember) die höchste Anzahl an Briefen seit seinem Bestehen beschert. Die 1.200 Mitarbeiter sortierten die bisherige Rekordsumme von 6,5 Millionen Sendungen, teilte die Österreichische Post AG am Donnerstag mit. Dazu kamen noch 360 Tonnen Zeitungen und Zeitschriften. Das Briefzentrum Wien, seit März 2003 offiziell in Betrieb, bearbeitet rund die Hälfte des österreichischen Briefaufkommens.
"Weihnachten ist anders", sagt Wilhelm Paulik. Und er hat damit völlig recht. Denn Paulik ist Leiter des Briefzentrums der Post AG in Wien-Inzersdorf. Beschaulichkeit wird man auf dem 30.000 Quadratmeter großen High Tech-Gelände in den Wochen vor dem Heiligen Abend vergeblich suchen. Die Adventzeit dient nämlich meist dazu, alte Rekorde zu brechen. Für die 1.200 Mitarbeiter durchaus eine Herausforderung: Im vergangenen Jahr betrug die Briefmenge allein am 17. Dezember 5,4 Millionen Stück.
Wie von Geisterhand gesteuert werden Briefe in allen Größen von den Förderbändern in genau die richtigen orangefarbenen Kisten dirigiert. Zu Hunderten rasen diese dann kreuz und quer durch das Briefzentrum, biegen ab, flitzen durch Lichtschranken, kippen um, werden gestapelt, ausgeleert, eingeräumt. Rund um die Uhr. Lediglich von Samstag 18.00 Uhr bis Sonntag 13.00 Uhr stehen die Maschinen still. Nicht aber im Dezember. Da gibt's keine Pause. Denn, wie Herr Paulik schon richtig sagte: "Weihnachten ist anders." (apa/red)
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