Um ganze 11,8 Prozent teurer: Stärkster Energiepreisanstieg seit dem Herbst 2000!
- Deutlich höhere Mineralölkosten tragen Hauptschuld
- Heizöl Extra Leicht verteuerte sich um 31,9 Prozent!
Deutlich höhere Mineralölkosten haben den stärksten Anstieg der Energiepreise seit Herbst 2000 bewirkt. Insgesamt mussten Österreichs private Haushalte im November 2004 um 11,8 Prozent mehr für Energie ausgeben als ein Jahr zuvor, teilte die Energieverwertungsagentur am Donnerstag mit. Bei konstanten Energiepreisen hätte die November-Inflation auf Jahressicht nur 2,0 statt 2,6 Prozent betragen.
Den stärksten Preissprung verzeichnete im abgelaufenen Monat Heizöl Extra Leicht, das sich auf Jahressicht um 31,9 Prozent verteuerte. Die Preise für Diesel stiegen um 26,5 Prozent, für Normalbenzin um 14,7 Prozent und für Super um 13,7 Prozent.
Für Strom musste im Jahresvergleich um 5,1 Prozent mehr bezahlt werden, für Gas betrug die Teuerung ebenfalls 5,1 Prozent und für Fernwärme 5,2 Prozent. Feste fossile Brennstoffe verteuerten sich seit November 2003 um exakt ein Fünftel, während für Brennholz lediglich um 0,1 Prozent mehr bezahlt werden musste. (apa)
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