Österreichs Wirtschaft gibt 2005 Gas: Wifo & IHS sehen Wachstum bei 2,2 - 2,3 Prozent
- Hoher Eurokurs und teures Öl drücken das Wachstum
- Arbeitslosigkeit wird nächstes Jahr zurückgehen
·Unsere Wirtschaft hat kräftig zugelegt!
BIP im dritten Quartal 2004 um 2,7 Prozent gewachsen
·Ranking: Beamte verdienen am besten
Geschlechterkampf: Mega-
Unterschied bei Bezahlung
·Kaufsuchtgefahr bei Jugendlichen!
50 Prozent aller jungen Frauen sind betroffen
Österreichs Wirtschaft wird nächstes Jahr zwar etwas stärker als heuer wachsen, aber doch schwächer als noch im Herbst erwartet. Die beiden heimischen Forschungsinstitute Wifo und IHS haben am Mittwoch ihre Wachstumsprognose für 2005 von zuletzt 2,5 Prozent auf 2,2 bzw. 2,3 Prozent gesenkt. Für heuer sehen sie das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 bzw. 2,0 Prozent wachsen.
Grund für die Prognose-Revision nach unten sind der hohe Euro-Kurs und die Folgewirkungen der Rohöl-Verteuerung, wodurch die Entwicklung der Wirtschaft gedämpft wird, wie das Wifo am Mittwoch erklärte. Zudem hätten die Abwärts-Risiken gegenüber der letzten Prognose von Anfang Oktober zugenommen, betonte das Institut für Höhere Studien (IHS).
Für 2006 sind die Experten etwas optimistischer und erwarten einen um 0,1 Prozentpunkte stärkeren Zuwachs des realen BIP von dann 2,3 bzw. 2,4 Prozent im Jahresabstand.
Die am Mittwoch vorgelegte Prognose setzt laut Wifo voraus, dass sich der Höhenflug des Euro nicht fortsetzt und dass sich der Exportboom auf die Inlandsnachfrage überträgt. Gemäß IHS müsste der Euro-Kurs sogar zurückgehen und auch der Rohölpreis sinken, damit sich das Wachstum von 2005 auf 2006 leicht beschleunigen kann; Annahmen über solch volatile Größen seien aber sehr unsicher.
Die leichte Konjunkturbelebung macht sich auch am Arbeitsmarkt positiv bemerkbar. Auf Grund des weiter steigenden Arbeitsangebots wird sich die Beschäftigungsausweitung nach Ansicht von Wifo und IHS aber nicht in einem äquivalenten Rückgang der Arbeitslosigkeit niederschlagen, erklärte das IHS. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut hat die Arbeitslosigkeit ihren konjunkturellen Höhepunkt überschritten. Nach nationaler Definition wird ein Rückgang von 7,1 auf dann knapp 7 Prozent bzw. übernächstes Jahr 6,7 bis 6,8 Prozent gesehen.
(apa/red)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.

