Die ÖBB zieht ihre Umstrukturierung durch: Verträge wurden jetzt eingereicht
- Größte Umstellung in der Geschichte der Bundesbahn
·1.600 Mitarbeiter bei der ÖBB zu viel
Turbulenzen wegen der neuen Arbeitszeitregeln
·56 ÖBB-Mitarbeiter in Frühpension
Bahn-Chef Huber schließt weitere nicht dezidiert aus
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben die Verträge für die ab 2005 geltende neue Unternehmensstruktur bestehend aus einer Holding, vier Aktiengesellschaften (Personenverkehr, Güterverkehr, Infrastruktur Bau und Infrastruktur Betrieb) und fünf weitere GmbHs beim Handelsgericht Wien eingereicht, geht aus der Dienstag-Ausgabe des Amtsblattes der "Wiener Zeitung" hervor. Dies ist die größte Umstellung in der Geschichte der Bahn, die Belegschaft hatte im Vorfeld heftigen Widerstand bis hin zu Streiks geleistet.
Gemäß dem Bundesbahngesetz (BBG) ist - wie berichtet - beabsichtigt, von den ÖBB mit Stichtag 31. Dezember 2004 folgende Teilbereiche abzuspalten:
- Personenverkehr in die Personenverkehr AG
- Güterverkehr in die Rail Cargo Austria AG
- Traktion (Züge, Anm.) ind die ÖBB-Traktion Gesellschaft mbH
- Technisches Service in ÖBB-Technische Services Geschellschaft mbH
- Schieneninfrastrukturbetrieb in die ÖBB-Infrastruktur AG
- Fuhrparkmanagement in die Rail Equipment GmbH
- Immobilienmanagement in die Immobilienmanagement Gesellschat mbH
- Bahnbus wird in neun Betriebs- und Vermögensteile aufgeteilt (apa)
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