Team Minardi verpflichtet Albers: Für die Österreicher heißt es weiter warten
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Wie erwartet hat der Formel-1-Rennstall Minardi am Donnerstag die Verpflichtung des Niederländers Christijan Albers bekannt gegeben. Der 25-jährige Albers, der in den vergangenen vier Jahren in der DTM unterwegs war, ist der erste Niederländer in der Königsklasse seit Jos Verstappen, der Ende 2003 das anglo-italienische Team Minardi verlassen hatte.
Für den österreichischen Formel-1-Kandidaten Patrick Friesacher heißt es hingegen weiterhin "bitte warten". "Ich schätze und hoffe, dass ich in den kommenden zwei Wochen Bescheid bekomme", meinte der 24-Jährige.
Die Chancen auf ein Engagement will Friesacher nicht beziffern, der Kärntner scheint jedoch gute Karten zu besitzen. "Teamchef Paul Stoddart will unbedingt, dass ich für sein Team fahre. Aber es ist noch nichts unterschrieben." Verhandelt wird offenbar auch mit anderen Teams, "vielleicht gibt es im Jänner deshalb sogar eine Überraschung", so Friesacher.
Einen wichtigen Teil des Deals bestreitet Friesachers Manager Thomas Frank, der nach wie vor am finanziellen Background für den F1-Einstieg seines Schützlings bastelt und laut Friesacher derzeit mit zwei Konzernen verhandelt. "Es ist ja klar, dass ich eine Mitgift bringen muss", weiß der Kärntner. Wichtig sei, dass bald der zweite Minardi-Fahrer fixiert werde, "dann könnte meine Mitgift sicher kleiner sein", so Friesacher.
Friesacher trainiert derzeit viel Ausdauer und baut vor allem auch Muskelmasse im Nackenbereich auf. "Der Unterschied ist gewaltig, in der Formel 1 sind es noch einmal 300 PS mehr", meinte der Wolfsberger, der im November für Minardi getestet hatte. (apa)
