Zu starke Schmerzen: Christian Mayer beendet Saison mit Verletztenstatus
- Mayer: "Ich kann derzeit nicht einmal 100 Prozent geben"
- Ein Neustart ist für die kommende Saison geplant
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ÖSV-Riesentorlaufspezialist Christian Mayer nimmt sich eine längere Auszeit. Der Kärntner hat sich wegen der wenig zufrieden stellenden Ergebnisse in Val d'Isere (31.) und Alta Badia (26.) dazu entschieden, den Verletztenstatus in Anspruch zu nehmen. "Die Schmerzen fahren einfach mit, im Knie und auch im Kopf", meinte Mayer. "Da helfen dir dann nicht einmal die Schmerzmittel", sagte Mayer, der sich im September im Training einen Schienbeinkopf-Bruch zugezogen hatte.
Nach einer Rücksprache mit dem Trainerstab wird der Kärntner, der am 10. Jänner seinen 33. Geburtstag feiert, diese Saison nun keine Rennen mehr bestreiten. Mit dem Verletztenstatus kann der RTL-Weltcup-Sieger 1993/94 aber seinen Weltcuprang behalten.
Mayer will jetzt einmal seine Verletzung auskurieren und im nächsten Jahr wieder angreifen. "Dass ich dabei sein kann, habe ich gesehen, aber so es macht einfach keinen Sinn. Mit den Schmerzen kann ich derzeit nicht einmal 100 Prozent geben und das stellt keinen Rennläufer zufrieden."
Zunächst wird der Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 1994 in Lillehammer das notwendige Attest bei Dr. Klemens Hübner in Salzburg einholen und danach mit einer speziellen Reha beginnen. Je nach Heilungsprozess nimmt er dann das Training wieder auf. "Ich muss jetzt einmal abwarten wie schnell die Verletzung ausheilt, danach sehen wir weiter", so Mayer, der sich mit einer längeren Rennpause abgefunden hat. (apa/red)
