Sieg zum Abschied: Deutschland schließt Asien-Tournee mit 5:1 in Thailand ab
- Zwei Tore und ein Assist von Kevin Kuranyi
- Prämieren-Treffer durch Lukas Podolski
Das deutsche Fußball-Nationalteam hat seine kurze Asien-Tournee so beendet wie sie sie begonnen hatte. Nach dem 3:0 zum Auftakt gegen Japan und dem 1:3 gegen Südkorea besiegte der Vize-Weltmeister am Dienstag in Bangkok die in der FIFA-Rangliste um genau 60 Ränge schlechter, aber um vier besser als Österreich (83.) platzierten Thailänder ohne Glanz 5:1 (2:0).
Das Länderspiel vor rund 15.000 Zuschauern war gegen die Truppe von Sigi Held schon zur Pause dank Kevin Kuranyi entschieden. Der stürmende Stuttgarter Klubkollege des Burgenländers Martin Stranzl besorgte mit einem Flachschuss (34.) ins linke Eck und einem Kopfball (38.) ins kurze Ecke innerhalb von vier Minuten die 2:0-Führung, die auf Grund der Chancen höher hätte ausfallen müssen. Gegen Ende sollte Kuranyi noch zwei Mal als Vorbereiter auftreten.
"Gegen eine so schwache Mannschaft haben wir es schon in der ersten Hälfte verabsäumt, fünf, sechs Treffer zu erzielen", meinte der deutsche Co-Trainer mit Austria-Vergangenheit, Joachim Löw. Die schlechte Chancenauswertung, Schweinsteiger, Brdaric und Borowski trafen auf Metall, hätte sich fast gerächt, als nach der Pause der Schlendrian dazu kam und Sarayut (57.) das Anschlusstor gelang.
Der junge Kölner Lukas Podolski mit seinem ersten Länderspiel-Treffer (73.) und Asamoah (84.) jeweils nach Kuranyi-Zuspiel sowie abermals Podolski (89.) nach Pass von Schweinsteiger machten im Finish schließlich doch noch alles deutlich. Somit waren die fröhlichen Weihnachten gesichert. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff ging's auf den Flughafen zur Heimreise.
DFB-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte den Strapazen der vergangenen Wochen mit der zuletzt erfolgten Übersiedlung vom koreanischen Winter in den thailändischen Sommer vor dem letzten Spiel Rechnung getragen und seine Elf durchgemischt. Kahn, Wörns Ballack, Schneider, Klose etc. saßen auf der Bank, dafür durften Hildebrand, Friedrich, Mertesacker, Engelhardt und Co. ran. (apa)
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