Versorgung für die ISS: Russischer Raumfrachter in Baikonur gestartet!
- Essensvorräte auf Raumstation knapp geworden
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Ein russischer Raumfrachter vom Typ Progress ist am Donnerstagabend zu einem Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Sojus-Trägerrakete hob um 23.19 MEZ vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Das Frachtraumschiff mit 2,5 Tonnen Nachschub an Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff soll in der Nacht zum Sonntag an der ISS andocken.
Die Essensvorräte auf der Station für den US-Astronauten Leroy Chiao und seinen russischen Kollegen Salischan Scharipow sind so knapp geworden, dass sie bei einem Scheitern der Progress-Mission noch am 30. Dezember zur Erde zurückkehren müssen.
ISS-Besatzung wartete auf Weihnachtsgeschenke
An Bord der Internationalen Raumstation ISS laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Neben einer kleinen Plastiktanne gebe es für die beiden Astronauten, den US-Amerikaner Leroy Chao und seinen russischen Kollegen Salischan Scharipow ein traditionelles Weihnachtsessen, sagte am Freitag Valeri Lindin, Pressesprecher des Flugleitzentrums bei Moskau. Der 25. Dezember ist auf der ISS arbeitsfrei.
Auf die Geschenke muss die Besatzung allerdings noch etwas warten. Weihnachtspost und Packerln sind mit dem unbemannten russischen Raumfrachter Progress unterwegs, der am Donnerstagabend problemlos im kasachischen Baikonur gestartet ist und der in der Nacht auf Sonntag an der Station andocken soll. Was in den Packerln steckt, ist nicht bekannt: "Wir wissen nicht, was das für Geschenke sind, weil es sich um eine private Angelegenheit handelt", sagte der Sprecher der russischen Raumfahrtagentur Konstantin Krejdenko. Außerdem sollen die Geschenke ja auch eine Überraschung sein. (apa/red)
