Absage für Frieden im Irak: Rumsfeld dämpft Hoffnungen auf Ende der Gewalt
- "Wäre ein Fehler, nach Wahl friedlichen Irak zu erwarten"
- US-Armee: Mosul-Anschlag war Selbstmordattentat
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Nach dem tödlichen Anschlag auf einen US-Armeestützpunkt in der nordirakischen Stadt Mosul hat Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Gewalt eine Absage erteilt. "Es wäre ein Fehler, einen friedlichen Irak nach den Wahlen zu erwarten", sagte Rumsfeld am Mittwoch in Washington. "Unsere Erwartungen sollten realistisch sein." Die Aufständischen im Irak seien zu allem entschlossen, "und wir müssen alles tun, um sie scheitern zu lassen".
Bei dem Anschlag am Vortag handelte es sich nach Armeeangaben wahrscheinlich um ein Selbstmordattentat. Offenbar habe ein Selbstmordattentäter in einem Speisesaal einen am Körper versteckten Sprengsatz gezündet, sagte Generalstabschef Richard Myers bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Rumsfeld. (apa/red)
