Dienstag, 21. Dezember 2004

NEWS hat recherchiert: Neo-Ministerin Prokop hat einige weltberühmte Verwandte

  • Der Prokop-Sykora-Clan: sportbegeistert & gebildet
  • Von Thomas Sykora bis Gunnar Prokop

Liese Prokop – das ist auch das „Produkt“ zweier sportbegeisterter Familien-Clans. Auf der einen Seite die Sykoras: Liese, Zweitälteste von sieben Kindern, spielt ebenso wie ihre Brüder Hans (Gründer und bis zum August 2004 Direktor der Sporthauptschule Tulln), Peter und Ernst (bis heute Leiter des Schulskiheims Hochkar und Vater von Slalom-Ass Thomas Sykora) leidenschaftlich gerne Handball. Nur zum Ausgleich betreibt sie – wie auch ihre jüngeren Schwestern Maria und Anni – Leichtathletik.

Bis Liese Sykora ihren späteren Mann Gunnar Prokop kennen lernt. Der Sportlehrer und Trainer, zweitjüngstes von ebenfalls sieben Kindern, erkennt Lieses großes Talent und formt aus ihr eine Weltklasse-Leichtathletin. Gunnar schreibt danach auch im Handball als Zampano von Hypo Südstadt (heute: Hypo NÖ) eine einmalige Erfolgsgeschichte.

Weltruhm im Sport genießt auch ein anderer aus der Prokop-Dynastie: Ludwig Prokop, ältester (Halb-)Bruder von Gunnar. Der 84-jährige Sportmediziner hat sich vor allem als „Dopingjäger“ einen Namen gemacht. Zudem ist der passionierte Mascherlträger der einzige „echte“ Vierfach-Doktor an der Universität Wien.

Der Prokop-Clan hält auch viel auf Tradition: Während sich die „Alten“ seit Jahrzehnten zu Allerheiligen in St. Pölten treffen, kommt die „junge Generation“ (über 50 Personen) jeden September in Annaberg zusammen.

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21.12.2004 19:40