Mehr PKW-Neuzulassungen in Europa: Im November wurde ein kräftiges Plus erreicht
- Zulassungen stiegen um 9,5 Prozent auf 1,14 Millionen
- PLUS: Branchen-Trends und Prognosen hier im Detail

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Die Automobilhersteller haben im vergangenen Monat bei den Pkw Neuzulassungen in Europa deutliche Zuwächse erzielt. Die Zahl der Neuzulassungen sei im November binnen Jahresfrist um 9,5 Prozent auf 1,14 Millionen gestiegen, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller ACEA in Brüssel mit.
Den Anstieg nannte der Branchenverband ermutigend, obwohl auch eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höhere Anzahl an Arbeitstagen zu dem deutlichen Plus geführt habe.
Rückgang im Oktober
Im Oktober hatte es wegen der anhaltenden Zurückhaltung der Verbraucher noch einen Rückgang in den für den europäischen Automarkt wichtigen Ländern gegeben. Von Jänner bis November seien die Pkw-Neuzulassungen europaweit um 1,7 Prozent auf 13,47 Millionen Einheiten gestiegen, gab der Herstellerverband bekannt.
Absatzzuwächse für VW
Schon am Vortag hatte der deutsche Autokonzern Volkswagen (VW) Absatzzuwächse im laufenden Jahr vermeldet. Auch im kommenden Jahr hofft VW durch neue Modelle auf einen weiteren Wachstumsschub. In Europa sollen unter anderem der Golf Plus und der Fox im kommenden Jahr auf den Markt kommen, in den USA rollen der neue Jetta und der neue Passat an.
Branchen-Trends
VW hatte seinen Absatz von Jänner bis November weltweit um 1,6 Prozent auf 4,608 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Von der Markengruppe Volkswagen wurden mit 3,201 Millionen Fahrzeugen 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr (3,174 Mio) abgesetzt. Die Markengruppe Audi lag hingegen mit 1,111 Millionen abgesetzten Fahrzeugen um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der aktuelle branchenweite Nutzfahrzeuge-Boom bescherte auch Volkswagen ein deutliches Absatzplus von 27,3 Prozent auf 296.000 Stück.
Prognose
In den USA hält der Konzern an seiner bisherigen Prognose fest. "Der Ausblick ist weiterhin gültig", sagte Pötsch. Volkswagen will früheren Angaben zufolge 2006 die Verlustzone in Nordamerika verlassen. In diesem Jahr werde voraussichtlich ein Minus von einer Milliarde Euro anfallen. Der Absatz in Nordamerika war von Jänner bis November um 10,7 Prozent auf 515.000 Fahrzeuge geschrumpft. Daneben ließ zuletzt der schwache Dollar die Gewinne des Konzerns deutlich schrumpfen.(apa/red)
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