Heiße Geschichte vom Brotbacken: Wie aus Fladenbrot leckeres Früchtebrot wurde
- Bereits 5000 v. Chr. wurde der erste Brotlaib gebacken
- PLUS: Traditionelles Rezept für festliches Früchtebrot
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Rezept & Geschichte rund um diesen Keks-Klassiker
Brot war schon immer ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Menschheit. Rund um die Geschichte des Brotbackens ranken sich dabei interessante Legenden, die heiße Einblicke in die kulturelle Entwicklung dieser Backware geben. Während die ersten Backversuche mit einfachem Fladenbrot endeten, schätzen wir heute gerade in der Weihnachtszeit das leckere Früchtebrot. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg...
Bereits im 5 Jahrtausend v. Ch. wurden in der Bronzezeit in Ägypten die erste Fladenbrote gebacken. Durch Zufall soll dabei der Sauerteig entstanden sein. Angeblich ließ ein ägyptischer Bäcker ein Stück Teig zu lange liegen. Da er ihn nicht weg schmeißen wollte, formte er ein Brot daraus und setzte ihn in den Ofen. Nach dem Backen erhielt er das erste lockere Brot.
Lange Tradition
Die Israeli übernahmen von den Ägyptern das moderne lockere Brot. Wie schon die Bibel berichtet. Durch Israel kam das moderne lockere Brot nach Rom. Die Ernährung der römischen Legionen bestand zum Großteil aus Getreide in Form von Brei oder Brot. Die römische Patrizier aßen mit großer Vorliebe Weizenbrot während sich das Volk von einem einfachen Vollkornbrot aus Roggen ernährte.
Bäcker-Zunft
In der Zeit kurz nach Christi Geburt teilten sich die römischen Bäcker in unterschiedliche Zünfte. In Bäcker für Opferbrot, für süsses Gebäck und für Milchgebäck. In Deutschland entstand das Handwerk der Bäcker erst im Mittelalter. Etwa um 1400 spaltete sich die Bäckerberuf in den verschiedene Berufszweige. In die Grob- und Feinbäcker, in die Liebküchner und die Zuckerbäcker.
Sortenvielfalt
Auch heute hat das Brot noch einen fixen Platz am Tisch. Es gibt dabei unendlich viele verschiedene Sorten. Jetzt in der Weihnachtszeit ist vor allem das traditionelle Früchtebrot äußerst beliebt. Es schmeckt wie ein Kuchen und macht dennoch richtig satt. Besonders gut schmeckt es, wenn man dicke Scheiben mit Butter oder nach Belieben auch mit Marmelade oder Mus bestreicht.
Früchtebrot
Zutaten
6 Eier, 250g Zucker,
2 Päckchen Vanille-Zucker, 1TL Zimt,
4cl Weinbrand, 250g grob gemahlene Haselnüsse,
150g grob gemahlene süße Mandeln mit Schale,
250g grob geschnittene Feigen,
je 250g fein gewürfeltes Orangeat und Zitronat,
500g Rosinen, 500g grob geschnittene getrocknete Zwetschken,
250g Mehl, 150g Stärkemehl mit einem 1/2 Päckchen Backpulver
Zubereitung:
Eier und Zucker cremig rühren. Gewürze und Früchte hinzugeben. Zum Schluss Mehl, Stärke und Backpulver einrühren. Masse in 3 Kastenformen zur Hälfte füllen und ca. 70 Minuten bei 250° backen.
Das gebackene Früchtebrot kalt in Scheiben schneiden und in eine Keksdose mit Deckel legen. Das aufgeschnittene Brot mit Weinbrand beträufeln und zu decken. Guten Appetit!(red)
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