Heimkinoanlagen am strengen Prüfstand: Konsumentenschützer testen die Systeme
- Erfreulich: Die billigsten Systeme können oft mehr
- Schlecht: Viele Geräte mit komplizierter Handhabung
·Ein bisschen lahm, aber sonst recht gut!
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Die 12 besten Heimkino-Anlagen unter der Lupe
Die Verbraucherzeitschrift "Konsument" hat für seine Jänner-Ausgabe DVD-Heimkinoanlagen unter die Lipe genommen. Die Tester haben geprüft, wie tief man für gute Soundqualität in die Tasche greifen muss. Erfreuliches Ergebnis fürs Christkind, das noch immer auf der Suche nach einer geeigneten Anlage ist: Die Billigsten können oft mehr.
Ein komplettes DVD-Heimkino-Set besteht aus einem DVD-Player mit Surround Decoder, einem (eingebauten) Mehrkanal-Verstärker, einem Radioteil und (meist) sechs Lautsprechern. Grundvoraussetzung für Film-DVDs ist Dolby Digital 5.1. Komplettanlagen bieten den Vorteil, dass man sich über die Zusammenstellung der Komponenten keine Gedanken machen muss. Ob der Hersteller eine optimale Auswahl getroffen hat, ist allerdings eine andere Frage.
Knapp die Hälfte aller getesteten Geräte bietet einen für ihre Verhältnisse "guten" Raumklang. Wer allerdings mit seiner Heimkinoanlage Audio-CDs abspielen möchte, wird enttäuscht: Nur "Sony DAV-SR2" bietet in dieser Kategorie ein "gutes" Sounderlebnis. Schwächen zeigt so manche Anlage bei Sonderfunktionen wie Suchlauf und Zeitlupe. "Medion MD41481", das mit 180 Euro billigste Gerät im Test, schlägt in dieser Kategorie die meisten Konkurrenten um Längen.
Komplizierte Handhabung
Kritik üben die Prüfer an der Handhabung der Modelle: Die meisten Funktionen können nur über Fernbedienung und dem Display des TV-Bildschirmes abgerufen werden. Das macht die Wiedergabe von Audio-CDs und DVDs zu einem komplizierten Vergnügen.
Insgesamt entspricht die Qualität der Anlagen ihrer Preisklasse, auch wenn im Test kein Zusammenhang zwischen Preis und Qualität erkennbar war. Die beste Gesamtnote erhielt "Yamaha AV-Pack 104", die mit 550 Euro allerdings auch im oberen Preisfeld liegt. Deutlich billiger gibt`s die ebenfalls "guten" Modelle "Philips LX3900SA" und "Sony DAV-SB100" ab, nämlich um 280 bzw. 260 Euro. Die mit 700 Euro teuerste Anlage im Test, "Philips MX6000i", ist nur durchschnittlich: Sie zeigt nur mäßige Leistungen bei Suchlauf und Zeitlupe, bei der Fehlerkorrektur ist sie sogar Schlusslicht. (red)
Info-Link:
www.konsument.at
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