Weihnachtseinkauf am 4. Adventsamstag: Beim Wiener Handel klingeln die Kassen
- Einkaufsstraßen & Shoppingcenter größte Profiteure
- Zuwächse bei kleineren Bezirksstraßen geringer
Auch der vierte Adventssamstag ließ im Wiener Handel die Kassen klingeln. Der letzte Samstag vor Heiligabend lockte zahlreiche Käufer in die Einkaufstraßen und Shoppingtempel der Bundeshauptstadt. Allerdings zeichnete sich keine abermalige Steigerung zu den bisherigen Samstagen ab, berichtete Wiens Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank: "Das Finish-Erlebnis ist noch nicht eingetreten."
Dies führte Jank darauf zurück, dass bis zum Weihnachtsfest die Geschäfte noch eine ganze Woche geöffnet hätten. "Ich war selbst auch noch nicht einkaufen", bekannte die neue WKW-Präsidentin. Grundsätzlich werde immer zu Heiligabend hin der Druck größer, Geschenke zu kaufen.
Vom Weihnachtskaufrausch profitieren allerdings vor allem die größeren Einkaufsmeilen. Bei den kleineren Bezirkseinkaufsstraßen seien die Zuwächse "nicht ganz so", wusste Jank zu berichten. Offensichtlich bevorzugten die Kunden für die dringenden Weihnachtseinkäufe dann doch die Straßen mit größerem Angebot, bei denen an Ort und Stelle alles zu finden sei.
Neben den Rennern des heurigen Weihnachtsfestes, Digitalkameras und Flachbild-Fernsehern, profitierten, je näher das Fest rücke, zunehmend die Juweliere, so Jank. Dies sei in der Branche allerdings alljährlich so. Im gesamten Handel dürfte laut Jank das erhoffte Plus von eins bis 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichbar sein.
(apa)
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