Inflation auf neuem Höchststand! 2,6% -Spitzenwert in Österreich seit drei Jahren
- Verteuerungen bei Wohnen, Wasser und Energie
- Rate in der Eurozone auf 2,2 Prozent zurückgegangen
·Gehälter steigen '05
real um 1 Prozent!
Anstieg bei Österreichern höher als bei Deutschen
Die Inflationsrate ist in Österreich wie im Oktober auch im November mit erneut 2,6 Prozent weiterhin auf dem höchsten Stand seit drei Jahren geblieben. Im September hatte die Teuerungsrate noch 2,1 Prozent ausgemacht, im August 2,3 Prozent.
Verursacht wird die hohe Inflation laut Statistik Austria vornehmlich durch die Hauptgruppe Wohnen. Die Preise von Mineralölprodukten sind im November fast gleich hoch wie im Monat davor geblieben, erklärten die Statistiker am Donnerstag.
Verteuerungen bei Wohnen, Wasser und Energie um zusammen 7,5 Prozent im Jahresabstand verursachten auf Grund ihrer Bedeutung im Warenkorb die Hälfte der Teuerungsrate. Ein Fünftel der Inflation erklärt sich durch das nach wie vor hohe Preisniveau bei Verkehrsausgaben (mit durchschnittlich +3,9 Prozent).
Diesel kostete im November 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Normal- und Superbenzin um 15 bzw. 14 Prozent mehr. Der für die Währungsunion berechnete harmonisierte Preisindex (HVPI) stieg im November wie auch schon im Oktober um 2,4 Prozent im Jahresabstand, nach 1,8 Prozent im September-September-Vergleich.
Inflation der Eurozone auf 2,2 Prozent zurückgegangen
Die Inflationsrate der Eurozone ist im November in der Eurozone wie auch in der gesamten EU-25 auf 2,2 Prozent gesunken, teilte das EU-Amt für Statistik, Eurostat, am Donnerstag mit. Im Oktober hatte die Teuerungsrate in der Eurozone noch 2,4 Prozent und in der EU-25 2,3 Prozent betragen. Auch vor einem Jahr hat die Inflation in der Eurozone 2,2 Prozent betragen.
Österreich hatte im November mit 2,4 Prozent eine überdurchschnittliche Teuerungsrate. Zehn EU-Länder hatten eine niedrigere Inflation, mit Spitzenreiter Finnland (0,2 Prozent) Dänemark (1,0) und Schweden (1,1). Die höchste Inflationsrate hatte Lettland (7,2 Prozent) hinter der Slowakei (6,0 Prozent) und Ungarn (5,7 Prozent).
(apa)
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