Mittwoch, 15. Dezember 2004

Red-Bull-Projekt Spielberg: SP will einen Verbleib der Investition in Obersteiermark

  • Androsch-Interesse an teilweiser Projekt-Übernahme?
  • PLUS: Red Bull arbeitet angeblich an "Light"-Variante

Trotz der am Dienstag ins Gespräch gebrachten "Spielberg-Light"-Variante hat für den steirischen LH-Stv. Franz Voves (S) der "Kampf um das ursprüngliche 700-Mio.-Euro-Projekt am A1-Ring nach wie vor oberste Priorität". Er gehe davon aus, dass die von der öffentlichen Hand versprochene 90-Mio.-Euro-Förderung auf jeden Fall in die westliche Obersteiermark fließen werde - egal, ob es sich nun um das ursprüngliche "Projekt Spielberg von Red Bull, die Light-Version oder ein Alternativvorhaben handle, so Voves. Dem Vernehmen nach soll der Industrielle Hannes Androsch Interesse am Aviation-Anteil des Projekts haben.

Über das so genannte "Worst-Case-Szenario" - nämlich den Fall, dass das ursprüngliche Projekt nicht zu Stande komme - sollte sich laut Voves der politische Lenkungsausschuss aber trotzdem bereits jetzt Gedanken machen: "Bis Mitte Jänner wird Klarheit darüber herrschen, ob Dietrich Mateschitz grundsätzlich bereit ist, doch noch in das Projekt zu investieren". Bis dahin sollte man sich auch Gedanken über Alternativprojekte machen.

Laut ORF Steiermark soll der Industrielle Hannes Androsch Interesse an dem Projekt Spielberg bekundet haben - zumindest an einem Teil davon. Androsch soll sich laut dem Bericht vom Dienstagabend für den Luftfahrt-Teil der von Red Bull geplanten Motorsport- und Aviation Akademie interessieren.

(apa/red)

15.12.2004 11:14