Mittwoch, 15. Dezember 2004

Siemens Österreich im Plus: 15 Prozent mehr Gewinn für den Elektrokonzern

  • Engagement in Osteuropa zeigt positive Auswirkung
  • Umsatz um sieben Prozent angestiegen

Die österreichische Tochter des deutschen Elektrokonzerns Siemens, die kürzlich für den Linzer Anlagenbauer VA Tech ein Übernahmeangebot von 55 Euro je Aktie gelegt hat, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (per Ende September) ein zweistelliges Gewinnplus erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich in Österreich und den verantworteten zentral- und osteuropäischen Staaten um 15,2 Prozent auf 330,5 Mio. Euro, teilte Siemens am Mittwoch mit.

Der Umsatz der Siemens Österreich-Gruppe wuchs um 7 Prozent auf 3,994 Mrd. Euro, hieß es weiter. Der Auftragseingang stieg um 12,5 Prozent auf 4,190 Mrd. Euro. "Wir freuen uns über ein zweistelliges Wachstum im Ergebnis, das wir rein endogen erzielt haben", kommentierte Siemens Österreich-Generaldirektor Albert Hochleitner die Kennzahlen. Die "Anstrengungen" in Osteuropa und in den "wertschöpfenden Einheiten" - in der Elektronikfertigung SIMEA (Siemens Industrial Manufacturing, Engineering and Applications) im Floridsdorfer Werk Siemensstraße und bei der Softwaretochter PSE - hätten sich "bezahlt gemacht".

Siemens Österreich beschäftigte per Ende September 17.636 Mitarbeiter, ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 feierte das Unternehmen sein 125-jähriges Bestehen in Österreich. (apa/red)

15.12.2004 10:19