Dienstrechtsstreit bei BA-CA: Vorstand & Betriebsrat einig über Zielvereinbarung
- Offene Fragen werden von Arbeitsgruppen geklärt
- Verhandlung bis Februar, neues Dienstrecht ab 1. April
Im Streit um ein neues Dienstrecht für die Mitarbeiter der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) im Inland haben sich die seit Monaten konfliktbeladenen Debatten nach einem Verhandlungsmarathon heute Nacht offenbar entspannt.
Wie der APA bestätigt wurde, haben Vorstand und Betriebsrat gemeinsam eine "Zielvereinbarung" unterschrieben. Auch die Mitarbeiter wurden Donnerstag früh gemeinsam informiert. Die Rede ist von einem "Zwischenergebnis" beziehungsweise einer Einigung in einem "Großteil der Punkte". Es wurden aber zunächst keine Details genannt.
Die noch strittigen Punkte sollen unter Einbeziehung von paritätisch besetzten Expertengruppen bis 15. Februar ausverhandelt sein. Läuft alles wie geplant, würde das neue Dienstrecht mit 1. April 2005 in Kraft treten.
Atmosphärisch war nach der nächtlichen Verhandlungsrunde von einem "Durchbruch" die Rede. Ungeachtet dessen laufen an anderer Stelle weiter die von der Gewerkschaft begehrten Klärungen zur KV-Zugehörigkeit.
Um Mitternacht war eine Frist abgelaufen, die sich Betriebsrat und Vorstand gesetzt hatten, um eine Lösung oder Annäherung in dem Dienstrechts-Konflikt zu finden. Ohne gütliche Beilegung des Konflikts zur Dienstrechtsreform drohte ein verschärfter Arbeitskampf, auch Streiks waren nicht ausgeschlossen worden. Jetzt ist davon keine Rede mehr. Heute, Donnerstag, früh wurden zunächst die Mitarbeiter informiert. Im Anschluss gibt es eine gemeinsame öffentliche Erklärung von Management und Belegschaftsvertretung.
(apa)
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