OMV holt sich 1,2 Milliarden Euro am Kapitalmarkt: 3 Millionen Aktien ausgegeben
- Neue Wertpapiere kosten jweils 219 Euro
Die österreichische OMV, nach der Petrom-Übernahme der größte Öl- und Gaskonzern Mitteleuropas, holt sich am Kapitalmarkt mehr Geld als erwartet, nämlich 1,207 Mrd. Euro. Die insgesamt drei Millionen Jungaktien, die derzeit begeben werden, kosten 219 Euro pro Stück. Daraus errechnet sich ein Bruttoerlös von 657 Mio. Euro.
Zudem werden 1,793.868 Wandelschuldverschreibungen - für den Tausch in Aktien im Verhältnis von 1:1 - für je 306,6 Euro Ausgabepreis und anfänglichem Wandlungspreis begeben, woraus sich das geplante Bond- Gesamtnominale von 550 Mio. Euro errechnet. Der Kupon für die Bonds wurde mit 1,5 Prozent festgelegt.
Zwölf Prozent der Jungaktien und zwei Prozent der Bonds wurden durch bestehende OMV-Aktionäre durch Ausübung ihres Bezugsrechtes bezogen, so die OMV weiter. Die Zeichnungsfrist für die Wertpapiere ist am Donnerstag zu Ende gegangen. Die Börsenotierung der neuen Titel ist ab kommenden Mittwoch (22. Dezember) geplant. (apa)
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