344 Mio.-Euro-Auftrag für Steyr-Daimler-Puch: Portugal ordert 260 Radpanzer!
- "Sieg" bei Ausschreibung von Verteidigungsministerium
- Österreich setzt sich gegen Finnland und Schweiz durch
Der Radschützenpanzer Pandur II der Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug AG konnte die Ausschreibung des portugiesischen Verteidigungsministeriums für 260 8x8 (8-Rad)-Radpanzer gewinnen. Der Pandur hat damit seine schärfsten Konkurrenten, den MOWAG Piranha III (Schweiz) und den Patria AMV (Finnland) hinter sich lassen können.
Für 344 Millionen Euro liefert Steyr demnach in Kooperation mit Bombardier-Portugal 240 Fahrzeuge für das Heer und 20 amphibische Fahrzeuge für die portugiesische Marineinfanterie. 2006 rollen die ersten Fahrzeuge aus dem Werk in Wien-Simmering vom Band, Ende 2009 sollen alle Fahrzeuge übergeben worden sein.
Der Pandur II war nicht nur bei der technischen Erprobung voran, sondern auch um 13,4 Mio. Euro günstiger als der Piranha. Und das Bombardier Werk Sorefame S/A, in dem die Montage durchgeführt werden soll, hätte ohne den Steyr-Auftrag schließen müssen. Portugal ist der Erstkunde des gestreckten 8-Rad Modells, welches von Steyr seit fünf Jahren entwickelt wurde.
(apa)
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