Nordische Kombination: Wilhelm Denifl denkt schon wieder an sein Comeback
- "Hoffe, dass ich im Frühling wieder Langlaufen kann"
- Team-Weltmeister hatte offenen Beinbruch erlitten
Einen Tag nach seinem schweren Sturz dachte Österreichs Kombinations-Team-Weltmeister Willi Denifl bereits an sein Comeback. "Wenn der Heilungsprozess gut verläuft, hoffe ich, dass ich bereits im Frühling wieder Langlaufen kann. Bis dahin kann ich sowohl den Oberkörper als auch das rechte Bein trainieren", betonte der Tiroler am Sonntag in der Innsbrucker Universitätsklinik.
"Die Schreie nach dem Sturz galten mehr dem Ärger darüber, dass die Saison vorbei ist, als dem Schmerz", erklärte Denifl, der beim Bewerb in Seefeld einen Drehbruch des linken Wadenbeines und Riss aller Innenbänder im Sprunggelenk erlitten hatte. "Natürlich ist das Ganze ärgerlich, ich glaube aber, dass alles seine Gründe hat. Ich hab sofort gewusst, dass die Saison vorbei ist, obwohl ich gerade wieder in Form gekommen bin. Zumindest hab' ich die Sprungsaison mit einem ausgezeichneten Versuch beendet - wenn man von der Landung absieht."
Die Ärzte befürchten eine Infektion durch den offenen Bruch, der möglichst gut entgegengewirkt wird. Sollte diese ausbleiben, kann Denifl den Heiligen Abend vielleicht schon zu Hause verbringen.
(apa)
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