Biathlon: Raphael Poiree feierte ersten Saisonsieg - Luwig Gredler wurde Achter
- Mit einem Fehlschuss zwei Russen hinter sich gelassen
- Cheftrainer Klaus Siebert ortet einen Aufwärtstrend
Weltmeister Raphael Poiree hat am Sonntag das Massenstartrennen über 15 km beim Biathlon-Weltcup in Östersund gewonnen. Der Franzose verwies mit nur einem Fehlschuss beim ersten Saisonsieg die Russen Sergej Roschkow (+11,4 Sek./2 Strafrunden) und Iwan Tscheresow (+20,3/1) auf die Ehrenplätze. Die ÖSV-Biathleten durften sich wieder über ein Top-Ten-Ergebnis freuen: Der Tiroler Ludwig Gredler, der vier "Fahrkarten" schoss, landete mit 1:09,8 Minuten Rückstand auf Platz acht.
"Bei den Bedingungen mit relativ viel Wind müssen wir sehr zufrieden sein", freute sich Cheftrainer Klaus Siebert, der sich mit Wolfgang Rottmann (18./+1:49,0/4) und Daniel Mesotitsch (21./+1:59,0/5) über zwei weitere Schützlinge in den Top 21 freuen durfte. "Man könnte wieder darüber diskutieren, dass es trotzdem ein Fehlschuss zu viel war, aber heute hat es einige andere viel schlimmer erwischt", meinte Siebert, der u.a. den Norweger Halvard Hanevold ansprach. Der ausgezeichnete Schütze verzeichnete diesmal fünf Fehlschüsse und wurde nur 27.
Teilergebnisse als Grund zu Optimismus
"Wir wollten unter die Top Ten kommen, das ist uns gelungen", betonte Siebert, der mit der ersten Weltcup-Phase in der Saison der Heim-WM zufrieden war. "Von der Grundeinstellung sieht es ganz gut aus. Im Laufen haben wir jetzt wieder den Stand von vor zwei Jahren erreicht, womit wir wieder an der Weltspitze anklopfen können. Beim Schießen gab es hie und da schon einige Nuller. Wir haben einige sehr gute Teilergebnisse, daher kann man durchaus optimistisch in die weitere Saison blicken."
Die ÖSV-Jäger werden nun einige Tage eigenständig trainieren, ab 27. Dezember trifft sich das Team wieder, bei dementsprechender Schneelage im WM-Ort Hochfilzen. Nächster Weltcuptermin ist am 4. Jänner Oberhof.
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