Mit 60 km/h in entgegen kommendes Auto: Haselbacher nach Crash erneut verletzt!
- Schwerer Rad-Unfall bei Trainingsfahrt in Südafrika
- Schlüsselbeinbruch und sechs Wochen Trainingspause
Rene Haselbacher bleibt das Pech treu. Während einer Trainingsfahrt mit seinem Teamkollegen Peter Wrolich in Südafrika prallte der Burgenländer mit 60 km/h bei einer Abfahrt frontal in ein Auto, das die Radprofis übersehen hatten. Haselbacher erlitt dabei am rechten Schlüsselbein einen glatten Bruch und bekam von ärztlicher Seite sechs Wochen Trainingspause verordnet.
"Wir fuhren bergab, als wie aus dem Nichts ein Auto entgegenkam. Ich hatte keine Chance auszuweichen und prallte frontal hinein. Mein neues Specialized-Rad hat Totalschaden", meinte Haselbacher.
"Ich spürte zuerst keine Schmerzen und schickte schon ein Stoßgebet zum Dank nach oben. Doch nach einigen Minuten schmerzte die Schulter. Ein netter Südafrikaner, der gleich im Haus daneben wohnt, brachte mich in eine Privatklinik", berichtete der ÖRV-Profi, der entgegen dem ärztlichen Rat Anfang Jänner in Österreich mit dem Ergometer-Training beginnen und das geplante Camp in Mallorca mitmachen will.
"Wenn es nach mir ginge, könnte diese Pechserie schön langsam aufhören. Es war heute ein Sturz, bei dem ich nichts machen konnte. Paco (Wrolich, Anm.) hat gesagt, wenn er vorne gefahren wäre, hätte es ihn erwischt", berichtete Haselbacher, der in den vergangenen zwei Jahren wiederholt vom Verletzungspech heimgesucht worden war. Bei der Tour de France hatte er sich heuer bei einem Sturz in der sechsten Etappe drei Rippen und das Nasenbein gebrochen und Quetschungen zugezogen. (apa)
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