Dienstag, 14. Dezember 2004

Niederlage nach CL-Krimi: hotVolleys verlieren gegen Panathinaikos Athen mit 2:3

  • Tolle Aufholjagd nach 0:2-Rückstand blieb unbelohnt
  • Griechen sicherten sich damit auch den Gruppensieg

Die aon hotVolleys sind am Mittwochabend für eine tolle Aufholjagd nicht belohnt worden: Die Wiener, die schon vor dem Spiel gegen Panathinaikos Athen im Budocenter für das Champions-League-Achtelfinale qualifiziert waren, holten zwar neuerlich einen 0:2-Satzrückstand auf und führten im fünften Satz schon mit 9:5, mussten letztlich nach knapp zwei Stunden aber doch die gelungene Revanche der Griechen zur Kenntnis nehmen. Mit dem 3:2 (17,21,-27,-19,15:13)-Auswärtserfolg holte sich Athen damit auch den Gruppensieg.

"Wir haben Rapid-Kampfgeist gezeigt. Panathinaikos ist sicher stärker als wir, um sie zu schlagen, muss bei uns alles zusammenpassen", meinte hotVolleys-Manager Peter Kleinmann. "Aber wir haben bewiesen, dass wir kämpferisch stark sind und nie aufgeben." Im dritten Satz wehrten die Wiener einen Matchball ab und hatten dann im fünften Satz alle Chancen, wie schon beim Auswärtssieg in Athen ein 0:2 noch in einen Sieg zu verwandeln. "Dann ist es uns aber zwischen den Fingern zerronnen. Meine Nerven sind zerrissen, ich bin tausend Tode gestorben", sagte Kleinmann.

Die Wiener gerieten schon wie beim Auswärtsmatch in Athen mit 0:2 in Sätzen in Rückstand. Bis Mitte des zweiten Durchgangs hatten die Hausherren nicht viel zu melden, als die hotvolleys aber mit 13:12 in Führung gingen wurde es spannender. Bis zum 21:21 hielten sie den Satz offen, machten aber dann keinen Punkt mehr.

Der dritte Satz brachte die Wende und verlief noch spannender: Die Kleinmann-Truppe konnte bei 23:24 einen Matchball abwehren und selbst einen Satzball zum 25:24 herausholen. In der Folge verwerteten sie aber erst die vierte Möglichkeit zum verdienten 29:27. Und das verlieh den Wienern neue Kräfte: Nach 1:43 Stunden stellten sie durch einen glattes 25:19 auf 2:2-Sätze. Spätestens jetzt kamen Erinnerungen an Athen auf, als die hotVolleys sogar vier Matchbälle abgewehrt und ein 0:2 in ein 3:2 verwandelt hatten.

Im entscheidenden Durchgang zogen Antunovic und Co. in kurzer Zeit auf 9:5 davon, während die Griechen bereits demoralisiert wirkten. Doch auch die Griechen packten all ihren Kampfgeist aus und schafften mit dem zweiten Matchball bei 14:13 doch noch den Sieg.

Tabelle:
1.Panathinaikos Athen86221:1314
2.Aon hotVolleys75217:1412
3.Jastrzebie Wegiel74314:1111
4.Lewski Sofia7259:179
5.Vojvodina Novi Sad71612:188

(apa/red)

14.12.2004 12:00