So jagt man den bösen Kater in die Flucht: Nützliche Tipps & Tricks für den Tag danach
- Wir verraten Patentrezepte gegen Kopfweh & Co.
- PLUS: Wie entsteht der unangenehme Kater?

Wer kennt es nicht, das böse Erwachen nach einer langen, feucht-fröhlichen Party-Nacht. Der Schädel brummt als hätte ein ganzer Bienenstock dort Quartier bezogen und im Magen hat man ein Gefühl wie nach zehn Runden Achterbahn-Fahrt. Der berüchtigte Kater erinnert einen schonungslos an den alkoholischen Genuss. Um dennoch fit in den Tag zu starten, gilt es einige Tipps und Tricks zu beachten.
Wenn einem der Kater nach läuft, ist es wichtig am nächsten Tag viel zu trinken. Am besten Mineralwasser mit einer frisch gepressten Zitrone oder Grapefruitsaft.
Patentrezept
Am Tag danach sollte man über den Tag verteilt 4 Gläser frisch ausgepressten Orangen- oder Grapefruitsaft trinken um die leeren Energietanks wieder aufzufrischen. Auch grüner und schwarzer Tee mit Zitrone hilft den müden Gliedern wieder auf die Beine. Der Zitronensaft löst im Körper alkalische Reaktionen aus und neutralisiert so die überschüssige Säure.
Frische Luft
Vitamine helfen vor allem dem überstrapazierten Magen, gegen den Brummschädel hilft hingegen meist frische Luft am besten. Ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt oft wahre Wunder und vertreibt die bohrenden Kopfschmerzen. Um diese zu lindern, kann man sich die Schläfen auch mit einem Mentholstift oder mit Pfefferminzöl einreiben. Auch ein Stückchen Obstkuchen tut dem Körper gut. Auf Schlagobers und sehr fettige Lebensmittel sollte man bei einem Kater allerdings besser verzichten.
Wie der Kater entsteht
Der Hauptfaktor ist die Menge des getrunkenen Alkohols. Der Alkohol wird im Körper zu Acetaldehyd abgebaut. Diese Substanz ist verantwortlich für die Übelkeit. Dieser Stoffwechselvorgang ist bei jedem Menschen unterschiedlich schnell. Das ist auch die Erklärung, warum manche Menschen mehr leiden als andere. Der Genuss von Alkohol führt auch zur Entwässerung des Körpers. Mit der Entwässerung geht ein Mineralstoffverlust einher, der zur Störung des Ionenhaushalts führt. Außerdem wird der Glukoseanteil im Blut drastisch reduziert, was zu Entkräftungserscheinungen führt.
Und falls wirklich gar nichts mehr hilft, kann man nur mehr folgender Devise vertrauen: Abwarten und Tee trinken. Viel Erfolg! (red)
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