Erstmals seit Wochen wieder: 400 Illegale vor süditalienischer Küste entdeckt
- Dank gutem Wetter konnten Flüchtlinge übersetzen
Die italienische Küstenwache hat im Süden des Landes fast 400 Flüchtlinge auf drei Booten entdeckt. Donnerstag früh sei ein Boot mit 91 Menschen an Bord vor der Insel Lampedusa gesichtet worden, berichtete das italienische Fernsehen. Bereits in der Nacht hatte die Küstenwache zunächst ein Boot mit 181 Menschen in der Nähe der sizilianischen Stadt Agrigent aufgespürt. Nur kurze Zeit später wurde ein weiteres Boot mit 118 illegalen Einwanderern südlich von Lampedusa entdeckt.
Die guten Wetterbedingungen hätten es erstmals seit mehr als zwei Wochen wieder Flüchtlingen erlaubt, den Kanal von Sizilien zu durchqueren, hieß es. Zuletzt waren am 1. Dezember illegale Einwanderer auf Sizilien gelandet. Die Flüchtlinge seien zunächst zur Feststellung ihrer Identität in Sammelzentren gebracht worden. (apa)
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