Trotz eher lauem Sommer: 2004 war weltweit das viert wärmste Jahr seit 1861!
- 14,44° durschnittliche Land-Oberflächentermperatur
- 1958 bleibt mit 14,54° weiter wärmstes Jahr
Das fast abgelaufenen Jahr war das viert wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1861 und liegt direkt hinter dem Hitzejahr 2003. Das teilte die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf mit. Die durchschnittliche Land-Oberflächentemperatur lag 0,44 Grad über dem jährlichen Mittel zwischen 1961 bis 1990, das 14 Grad betrug. 2003 gab es ein Plus von 0,49 Grad.
Das wärmste Jahr bleibt danach 1998 mit einem Plus von 0,54 Grad. Damit waren neun der zehn Jahre 1995 bis 2004 unter den zehn wärmsten in der Aufzeichnungsgeschichte.
Weltweit gesehen lag die berechnete Land-Oberflächentemperatur in diesem Oktober auf Rekordhöhe. Im 20. Jahrhundert hat sich die Landoberfläche nach WMO-Angaben um mehr als 0,6 Grad erhöht. Seit 1976 ist dieser Erwärmungseffekt rund drei Mal schneller als für die vergangenen 100 Jahre insgesamt.
Es sei nun weitgehend akzeptiert, dass diese Erwärmung auf den so genannten Treibhauseffekt zurückgehe, sagte ein WMO-Experte dazu in Genf. Er entsteht durch den Ausstoß verschiedenster Stoffe und Gase, die Wärme in der Atmosphäre halten. Haupttreibhausgas ist Kohlendioxid (CO2), das etwa durch die Verbrennung von Benzin oder Kohle entsteht.
Die WMO hat auch festgestellt, dass es seit 1995 zu einer deutlichen Zunahme der jährlichen Tropenstürme über dem Atlantik gekommen ist. Im August gab es acht solcher Stürme, was ebenfalls einen Rekord darstellte. Dagegen war das so genannte Ozonloch über der Antarktis in diesem September um 13 Prozent kleiner als im Durchschnitt von 1973 bis 2003 und somit das kleinste innerhalb eines Jahrzehnts. (apa)
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Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
