Montag, 13. Dezember 2004

Ernst Strasser: Gerüchte um Engagement bei EVN des ehemaligen Innenministers

  • Niederösterreich dementiert Medienberichte zu Plänen
  • Genießt das volle Vertrauen von NÖ-LH Erwin Pröll

Der am Freitag als Innenminister zurückgetretene Ernst Strasser (V) wird nicht zur EVN wechseln und als Generaldirektor die Nachfolge von Rudolf Gruber antreten. Das hat er am Montag in einem Radio-Interview klargestellt und auch der APA bestätigt. Was seinen kolportierten Wechsel zum Energieversorger betreffe, könne er "definitiv nein" sagen.

"Das ist komplett falsch", erklärte Strasser im "Radio Niederösterreich", dass er die Gruber-Nachfolge antreten soll. Bestätigt hat er neuerlich, "zwei durchaus interessante Angebote" zu haben. Strasser sagte zur APA, dass er sich "im ersten Quartal 2005" entscheiden werde. Am Montag bezog er ein Büro im NÖ Hilfswerk in St. Pölten, dessen Präsident er ist.

Medienberichte falsch
In der Energiewirtschaft sei erwartet worden, dass EVN-Generaldirektor Rudolf Gruber, der bereits älter als 70 Jahre ist, im kommenden Jahr in den Ruhestand trete, berichteten Medien.

Unzweifelhaft sei, dass Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll auf den Chefsessel des Energieversorgers nur jemanden setze, der sein "volles Vertrauen" genieße. Das treffe auf Strasser zu, der sein "Statthalter" gewesen und nach wie vor ein "enger Vertrauter" Prölls sei.
(apa)

13.12.2004 12:24