Kein Ende im Bundesheer-Skandal: Schon im Jahr 2000 gab es Schein-Erschießungen!
- 'profil': Rekruten in Langenlebarn Opfer von Übergriffen
- "Erschießungskommando" feuerte mit Platzpatronen
·Heer: Prüfung der Vorfälle in Bludesch
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Verprügelungen & Selbst- morde in Oberösterreich
·Scheibner sieht keine Verantwortung
Rekruten sind "Visiten-karte des Bundesheeres"
·DIE BILDER: Folter beim Bundesheer!
Schock-Video über Miss- handlungen bei der Armee
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, waren die Schein-Erschießungen in der Walgau-Kaserne in Bludesch, die derzeit von der Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher "entwürdigender Behandlung von Untergebenen laut Militärstrafgesetz" überprüft werden, keineswegs die ersten Vorfälle dieser Art.
Schon im Jahr 2000 wurden in der Flieger-Kaserne Langenlebarn Schein-Exekutionen mit Rekruten durchgeführt. Im Gegensatz zu den munitionslosen Übungserschießungen in Bludesch wurde vom "Erschießungskommando" in Langenlebarn damals sogar mit Platzpatronen auf die Rekruten geschossen.
Die Vorfälle waren im Verteidigungsministerium auch seit dem Jahr 2000 bekannt. Nach Anzeigen von damaligen Rekruten wurde ein Wachtmeister - wie das Ministerium gegenüber "profil" bestätigte - noch im gleichen Jahr vor die Disziplinarkommission des Bundesheeres gestellt und zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Weiters wurde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, dann aber im Rahmen des außergerichtlichen Tatausgleichs geregelt. Vorgesetzte des Unteroffiziers wurden nicht belangt.
Alle Details zu dieser Geschichte finden Sie im aktuellen "profil"!
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