Zahlreiche Unfälle durch Wintereinbruch: Verkehrsbehinderungen lähmen Österreich
- Schneekettenpflicht betrifft vor allem Schwerfahrzeuge
- Probleme gab's auch auf höher gelegenen Straßen
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Schneefälle haben ein Teilen Österreichs in der Nacht auf Sonntag und in den Morgenstunden zu Verkehrsbehinderungen gesorgt. Betroffen waren vor allem Westösterreich und Regionen bis ins Alpenvorland in Niederösterreich. Teilweise gab es Kettenpflicht - vor allem für Schwerfahrzeuge, erklärte ein Sprecher des ÖAMTC zur Gesamtlage in Wien. Das Verkehrsaufkommen war allgemein schwach.
In Tirol war es durch den Wintereinbruch zu keinen Verkehrsbehinderungen gekommen. Auf einigen höher gelegenen Straßen, wie etwa der B 179 Fernpass-Straße oder der B 197 Arlberg-Straße, herrscht streckenweise Schneekettenpflicht.
Am meisten Schnee ist in Tirol im Arlberggebiet gefallen. Etwa 30 Zentimeter Neuschnee hat es dort bisher gegeben. Im Laufe des Sonntags wurde mit weiteren 20 bis 25 Zentimeter Schnee gerechnet, hieß es bei der Wetterdienststelle in Innsbruck. Bei Eisglätte verunglückte Samstagabend ein 49-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der Autobahnauffahrt Wörgl-Ost tödlich.
In Salzburg hatte sich die Situation nach einer eisigen Nacht am Sonntagvormittag wieder beruhigt. Seit Samstagnachmittag hatten sich die Straßen in weiten Teilen des Landes in Eisflächen verwandelt. Dadurch kam es auch zu mehreren Verkehrsunfällen. In Seekirchen im Flachgau wurden bei einem Frontalzusammenstoß drei Personen erheblich und eine Person leicht verletzt.
In Vorarlberg gab es auf hoch gelegenen Straßen Kettenpflicht, so zum Beispiel für Lkw auf der Strecke zwischen Langen und St. Christoph. Die Strecke Lech-Warth war am Samstag wegen Lawinengefahr vorübergehend gesperrt gewesen.
Einige Verkehrsbehinderungen wurden am Sonntag auch noch im Alpenvorland in Niederösterreich bzw. an der Grenze zur Steiermark registriert. Streckenweise Schneekettenpflicht gab es Beispielsweise auf der Gutensteiner Straße (B21) und am Gscheid, ebenso am Zellerrain an der Grenze zur Steiermark. Ähnlich war die Situation am Seebergsattel in der Steiermark (B20). (apa)
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Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
