Folterskandal im Bundesheer: Staats-anwaltschaft prüft Vorfälle in Bludesch
- Schein-Erschießungen im Mittelpunkt der Untersuchung
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Auch Geiselnahme ist Teil des internen Papiers
Die Vorfälle rund um die Geisel-Übung in der Walgau-Kaserne in Bludesch im Dezember 2003 werden nun auch von der Staatsanwaltschaft geprüft. "Es besteht auch in Bludesch der Verdacht auf eine entwürdigende Behandlung von Untergebenen laut Militärstrafgesetz - und genau daraufhin untersuchen wir den Vorfall", sagte Staatsanwalt Franz Pflanzner.
Geprüft werden unter anderem die Schein-Erschießungen, die im Zuge der Übung angedeutet wurden. Der Vorarlberger Militärkommandant Gottfried Schröckenfuchs bestätigte, dass es solche gegeben hat. Er betonte aber auch, "dass der Bundesheer-Beschwerdekommission das bekannt ist". Der im Verteidigungsministerium für das Disziplinar- und Beschwerdewesen zuständige Brigadier Harald Leopold sagte am Mittwoch zu dem Fall, es werde allen Vorwürfen lückenlos nachgegangen. (apa)
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