Wieder Fliegerbombenfund in OÖ: Kriegs-relikt konnte erfolgreich entschärft werden!
- 250 Kilo schweres Kriegsrelikt liegt in 5-m-Tiefe
- Evakuierte Bewohner konnten wieder in Häuser zurück
Eine Fliegerbombe ist am Dienstag in Linz entschärft worden. Das 250 Kilogramm schwere Kriegsrelikt war am frühen Nachmittag bei Bauarbeiten in der Innenstadt entdeckt worden. 25 Menschen mussten aus 15 Häusern evakuiert werden, das betroffene Areal wurde vorübergehend abgesperrt.
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde gegen 12.30 Uhr in einer Tiefe von fünf Metern bei Baggerarbeiten entdeckt. Insgesamt mehr als 140 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung durchsuchten die umliegenden Gebäude und brachten die betroffenen Anrainer vorübergehend in Sicherheit, berichtete Polizeisprecher Alexander Niederwimmer.
Experten aus Salzburg begannen kurz vor 15.00 Uhr mit der Entschärfung der Bombe und konnten eine knappe halbe Stunde später Entwarnung geben. Die Bewohner - unter ihnen befanden sich eine 96-jährige Frau mit Hund und ein Rollstuhlfahrer - konnten daraufhin wieder in ihre Häuser zurückkehren.
Heuer sind in Oberösterreich bereits mehrere Fliegerbomben aufgetaucht. Anfang Oktober wurden bei der Explosion eines Blindgängers auf dem Gelände des Fernheizkraftwerkes Linz-Mitte drei Männer verletzt, einer von ihnen schwer. Zwei Wochen später wurde ein 250 Kilo schweres Kriegsrelikt bei Bauarbeiten für den neuen Hauptbahnhof gefunden und erfolgreich entschärft. Mitte November schließlich tauchte bei Baggerarbeiten in einem Kieswerk an der Donau in Steyregg (Bezirk Urfahr-Umgebung) ein Kriegsrelikt auf.
(apa/red)
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