Projekt Spielberg: Rund 2.000 Teilnehmer an Demonstrantion pro Red-Bull-Vorhaben
- Redner aus der Region baten Mateschitz hier zu bleiben
- Industrieller Frizberg fordert Genehmigung des Projekts
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Über 2.000 Besucher sind laut den Veranstaltern am Sonntag zur Kundgebung für das Spielberg-Projekt von Red Bull auf den A1-Ring gekommen. Laut Herwig Habian, dem stellvertretenden Organisations-Leiter, entsprächen diese Zahlen einem Auszählungs-Stand von ca. 90 Prozent. "Insgesamt werden wir also voraussichtlich bei 2.500 liegen", so Habian am Sonntagabend gegenüber der APA.
Die ausschließlich aus der Region stammenden Redner machten sich allesamt für das Red-Bull-Projekt Spielberg von Dietrich Mateschitz stark und baten inständig, der Investor möge in der Region bleiben.Der Industrielle Gilbert Frizberg sprach Mateschitz direkt an: "Lieber Dietrich Mateschitz, schau und hör dir das da an, du bist willkommen." Der Ex-Politiker erklärte, es dürfe nicht sein, dass die Region ausgetrocknet werde, und forderte die Genehmigung eines "so großen Projektes". Es dürfe kein kleinliches Hickhack untereinander geben, wenn man die 700 Millionen-Euro-Investition in der Steiermark haben wolle.
Man habe hunderte Anrufe aus ganz Österreich erhalten, die wissen wollten, wie man die Obersteirer in ihrem Kampf um die Verwirklichung des Projekts Spielberg unterstützen könne, berichtete Gerald Taffanek, Obmann des Tourismusverbandes Spielberg. Zu Wort kamen auch Schüler und Unternehmer aus der Region. Eine Schülerin der Tourismusfachschule Fohnsdorf meinte, sie hätte als Touristikerin in der Region eine Chance, wenn die Motorsport- und Flugakademie von Red Bull verwirklicht werden würden.
Die Landespolitik war bei der Demonstration mit Sportlandesrat Schützenhöfer, Umweltlandesrat Seitinger, sowie den Klubchefs von SPÖ und FPÖ, Kröpfl und Dietrich, vertreten. Ebenso war Wirtschaftskammer Steiermark-Präsident Mühlbacher unter den Demonstranten. (apa)
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