Düstere Aussichten für Spielberg-Projekt: Motorsportzentrum steht vor dem Aus!
- Glawischnig: "Schlamperei" der steirischen Regierung
- Klasnic: "Jahrhundert-Chance für die Region nutzen"
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·Stichwort: Projekt Spielberg im Detail
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·Umweltsenat lehnt
Projekt Spielberg ab
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GP der Türkei in Kürtköy neu im WM-Programm
Das von Red Bull-Chef Mateschitz geplante Motorsportzentrum in Spielberg rückt in immer weitere Ferne. Nach dem negativen Bescheid des Umweltsenats und trotz politischer Rettungsbemühungen sieht Red Bull keine Möglichkeit mehr, das Projekt zu realisieren. Es gebe kein Rechtsmittel mehr. Eine Neueinreichung müsste auf völlig geänderter Grundlage geschehen und dazu sei man nicht bereit.
Verständnis für die Absicht von Red Bull-Chef Mateschitz, das Projekt zu stoppen, zeigte Niki Lauda. "Ist logisch. Er war bereit, sehr viel Geld zu investieren, wollte ein Hotel bauen, eine Akademie einrichten und in weiterer Folge auch den Österreich-Grand-Prix wieder aufleben lassen. Das wäre für die Gegend und für den Motorsport gut gewesen. Wenn ich der Didi bin, würde ich sagen: 'dann pfeif ich drauf'."
Die stellvertretende Grünen-Chefin Eva Glawischnig verteidigt die Entscheidung des Bundes-Umweltsenats, die Genehmigung für Spielberg zurückzuziehen: "Der Umweltsenat hat gar nicht anders können als das aufzuheben", meinte die Umweltsprecherin in der "Zeit im Bild 2". Der steirischen Landesregierung attestierte Glawischnig "beispiellose Schlamperei", seien doch sogar eigene Gutachten ignoriert worden. Und sich einfach über die Gesetze hinwegsetzen, das gehe nicht.
Seitens der Region, des Landes und des Bundes wurde am Dienstag hektisch verhandelt, eine Task-Force wurde eingerichtet, die Bürgermeister trafen sich zu einem Krisengipfel. Wie die steirische Landeshauptfrau Klasnic meinte, gelte es jetzt, "diese Jahrhundert-Chance für die Region durch rasche Neuverhandlung zu nutzen und baldigst eine positive Genehmigung zu erreichen". (apa/red)
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