Umwelt-Senat lehnt Red-Bull-Projekt ab! Rennstrecke in Spielberg vor dem Aus?
- Mateschitz: "Projekt Spielberg für uns erledigt"
- Red-Bull-Boss: "Geld ist ersetzbar, Ehre nicht"
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Die Aufhebung der Grundsatzgenehmigung des Projektes Spielberg durch den Bundes-Umweltsenat dürfte weitreichende Folgen für die Region Aichfeld in der Obersteiermark haben. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat in einem Interview angekündigt, dass diese Entscheidung das Ende der geplanten Motorsport & Aviation Academy samt großer Infrastruktur bedeute.
"Wir wurden um etwas gebeten. Das wurde jetzt abgelehnt. Und damit ist das Projekt für uns erledigt. Völlig neutral, völlig wertfrei", erklärte Mateschitz in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung".
Mateschitz, seit kurzem auch Besitzer eines Formel-1-Teams, erklärte, seine Firma werde das Projekt nicht neu aufsetzen. "Dann müssten wir vom jetzigen Projekt, von dessen Sinnhaftigkeit wir überzeugt sind, abweichen. Es gibt für uns gar kein zweites Projekt zum Einreichen." Der Milliardär stellte klar, dass sich Red Bull auf dem A1-Ring nicht aufgedrängt habe. "Die steiermärkische Landesregierung und der damalige Landesrat Hirschmann sind auf uns zugegangen, ob wir uns vorstellen können, die Verantwortung für den Österreichring zu übernehmen. Nicht wir haben uns aufgedrängt, wir wurden um etwas gebeten, zu dem wir nach reiflichen Überlegungen Ja gesagt haben."
Dass damit bereits getätigte Investitionen verloren seien, stört Mateschitz offenbar nicht. "Geld ist ersetzbar, Ehre nicht", meinte er zur Kleinen Zeitung. Im Zuge der Vorbereitungen für das Projekt wurden Gebäude und Tribünen auf dem Gelände geschliffen. Was soll mit dem Ring nun passieren? Mateschitz: "Wir brauchen doch ohnehin keine Rennstrecke, auf der dann keine Rennautos fahren. Wir haben alles innerhalb unserer Möglichkeiten angeboten, wir haben das Bestmögliche versucht zu machen. Aber wenn man kein Interesse an einer Autorennstrecke hat, hat sie auch keine Existenzberechtigung." (apa/red)
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