VA Tech - Siemens: Die Stimmrechts-beschränkung soll rasch wie möglich weg
- Aufhebung als Bedingung im Übernahmeoffert
- Dazu 75-Prozent-Mehrheit in Hauptversammlung nötig
·Siemens-Angebot für VA-Tech offiziell
Deutsche zahlen 55 Euro pro Aktie wie vereinbart
Siemens knüpft sein Übernahmeangebot für die börsenotierte VA Tech an die ersatzlose Abschaffung der in den Satzungen des Linzer Konzerns enthaltenen Stimmrechtsbeschränkung, nach der kein Aktionär mehr als 25 Prozent der Stimmrechte ausüben darf (egal wie viel Aktien er besitzt). Diese Satzungsänderung, für die es in der Hauptversammlung einer Dreiviertelmehrheit bedarf muss demnach noch vor Ende der Annahmefrist am 9. Februar erfolgen, widrigenfalls das Angebot unwirksam ist. Dies geht aus der in dem "Wiener Zeitung" am Freitag veröffentlichten Offert hervor.
"Sollte diese aufschiebende Bedingung nicht bis zum spätestmöglichen Termin der Verzichtbarkeit dieser Bedingung (siehe unten) erfüllt sein, werden das Angebot und alle auf seiner Grundlage erfolgten Annahmeerklärungen unwirksam", heißt es in der Offerte. Aus dem weiteren Text geht hervor, dass Siemens bis zum dritten Börsetag vor Ende der allgemeinen Annahmefrist auf diese Bedingung verzichten kann.
Laut einem Bericht der Tageszeitung "Der Standard" betreibt Siemens die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung (HV) noch nach den Weihnachtsferien, deren einziger Zweck die Abschaffung des Höchststimmrechts sein soll. Aus der VA Tech wurden der APA Bemühungen von Siemens um die Einberufung einer Hauptversammlung bestätigt. (apa)
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