Zweite Welle will für Furore sorgen: Zahrl und Podoprigora haben Medaillen im Visier
- Rogan wird mit zwei Badehauben gleichzeitig starten
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Die zweite Welle der österreichischen Top-Schwimmer nach Markus Rogan und Mirna Jukic will bei der Kurzbahn-EM in Wien (Donnerstag bis Sonntag) ebenfalls auf das Podest. Zu dieser Gruppe zählen zweifellos Maxim Podoprigora und Petra Zahrl, für die Teilnahmen an Endläufen das Minimum sind. Besonders Zahrls Medaillen-Chance ist mit starken Zeiten in der Vorbereitung belegbar, bei "Podo" ist der Unsicherheitsfaktor hingegen wieder einmal groß.
Denn der 26-Jährige weiß: "Es ist noch meistens gut gelaufen, wenn ich mir nichts ausgerechnet habe." Daher macht er sich über sein Abschneiden über 200 m Brust auch keine Sorgen: "Keine Ahnung, was da abgehen wird. Die 100 m sind aber zuletzt sehr gut gelaufen." Für ihn eine "verkehrte Welt." Der Wiener möchte da auf jeden Fall seinen OSV-Rekord von 1:00,04 unter die Minute drücken. "Was damit möglich ist, ist schwer zu sagen. 59 hoch kann schon eine Medaille bedeuten, aber vielleicht braucht man auch eine niedere 58-er-Zeit."
Zahrl darf auf ihrer Parade-Strecke zu Recht mit ihrem zweiten Kurzbahn-Edelmetall nach Bronze in Valencia 2000 spekulieren. Von damals stammt auch noch ihre Bestzeit über 200 m Delfin von 2:09,29. "Da möchte ich schon deutlich schneller sein", erklärte die Wienerin und bringt sich damit selbst ins Medaillen-Spiel. Auf Grund ihres im Herbst gesteigerten Trainingspensums scheint auch über 400 und 800 m Kraul etwas möglich, besonders nach der Absage von Olympiasiegerin Laure Manaudou. Zahrl: "Das ist sicher kein negativer Aspekt."
Markus Rogan hatte wie im November bei der Schwimmanzug-Debatte wieder ein kleines Bekleidungsproblem, diesmal ging's um die Badehauben seines Sponsors Raiffeisen. "Sie waren zu dünn, aber es wurden schon neue produziert", erzählte der 22-Jährige. Nach einem Tipp von Fabienne Nadarajah wird der Europarekordler jedoch mit zwei übereinander gezogenen dünnen Hauben antreten.










