Schwimmen: Draxler in ihrem letzten Rennen ausgezeichnete Fünfte
- 34-Jährige wurde gebührend gewürdigt und gefeiert
- Finaltag: "Podo" Siebenter, Nadarajah Achte
·Kurzbahn-Schwimm-
EM in Wien - Details!
Sämtliche Rekorde und erfolgreichste Athleten
·Medaillenspiegel der Schwimm-EM!
Österreich holt insgesamt 7 Medaillen - 7. Platz!
·Dreimal Silber für Rogan und Jukic!
Medaillen fünf, sechs und sieben am Abschlusstag
·EM: Silber für Jukic,
Bronze für Nadarajah
Jukic über 200m Brust, Nadarajah über 50m Delfin
·KLICKEN: Alles über
Jukic und Nadarajah!
Alle Infos und die besten Bilder der Schwimmladys!
·WAHNSINN! Rogan holt zwei Mal Gold!!!
Super-Markus triumphiert über 200m Rücken&Lagen
Das letzte Rennen der Judith Draxler! Die Wiener Stadthalle stand Kopf, als sich die Steirerin neben dem Startblock auf das EM-Finale über 50 m Kraul vorbereitete. Exakt 25 Sekunden nach dem letzten internationalen Startschuss in ihrem Sportlerleben war ihre Laufbahn beendet, Draxler hatte mit Rang fünf ihr bestes Ergebnis noch einmal egalisiert. Das hatte sie bereits bei der Kurzbahn-WM 2002 in Moskau und auch schon auf EM-Ebene erreicht. Im Anschluss an die Final-Session folgte die verdiente Ehrung.
Auf dem Siegerehrung-Podium wurde Draxler zu den Klängen zu Rainhard Fendrichs "I am from austria" gewürdigt, stehende Ovationen auf den Rängen bescherten der Feldbacherin den gebührenden Abschied. Aus den Händen von Sportstaatssekretär Karl Schweitzer erhielt die 34-Jährige schließlich das "Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich." Danach marschierte die gesamte österreichische Mannschaft auf sie zu, jeder Einzelne verabschiedete sich persönlich von Draxler als Team-Kollegin.
Die Magistra der Psychologie war dankbar für diesen Rahmen, auch wenn sie bei 32 Großveranstaltungen nun definitiv ohne Medaille geblieben ist. "Noch einmal vor dieser Kulisse zu schwimmen, war schön. Drei Läufe heute waren vielleicht ein bisschen zu viel, um eine Medaille zu gewinnen." Besonders hat Draxler auch gefreut, dass ihre Eltern wieder einmal im Publikum saßen. Und das erstmals seit neuneinhalb Jahren, seit den Langbahn-Europameisterschaften 1995 in Wien.
Podoprigora wird am Finaltag Siebenter
Etwas stand Draxler wieder im Schatten anderer, diesmal waren es durch ihre Medaillen-Gewinne Markus Rogan und Mirna Jukic. Aber im Trubel fast ungeachtet schwamm Maxim Podoprigora in seinem bereits fünften Kurzbahn-EM-Finale über 200 m Brust, er wurde Siebenter. In 2:10,09 Minuten war der Wiener um 9/100 langsamer als im Vorlauf, in dem er als Fünfter überraschend souverän aufgestiegen war. Da hatte er sich aber schon ziemlich ausgegeben. Im Endlauf lag er von Beginn an zurück, kam im Finish mit Kämpfer-Herz noch einen Platz vor.
"Ich habe schon beim Einschwimmen gespürt, dass es für heute zu Ende ist. Die 2:10,09 sind meine Zeit, die bin ich schon fünf, sechs Mal geschwommen", sagte der Wiener. Auffallend ist, dass der 26-Jährige der Älteste im Finalfeld war. Die Entwicklung scheint auf auf der Brust-Lage immer mehr zu Jungen hingehen, früher war Routine gefragt. Diesmal siegte der 19-Jährige Paolo Bossini (ITA/2:07,29) vor dem 18-jährigen Slawomir Kuczko (POL/2:07,61) und dem 17-jährigen Grigory Falko (RUS/2:07,66).
Nadarajah erreicht Platz acht
Für Fabienne Nadarajah reichte es im Endlauf über 100 m Delfin nur zu Platz acht. Nachdem die 19-Jährige jeweils als Letzte ins Semifinale und in den Endlauf gekommen war, riskierte sie voll und lag nach nach 50 m noch mit an der Spitze. Dann aber kam der befürchtete Einbruch. "Ich musste es riskieren. Die ersten 50 Meter ist es noch gut gegangen, aber dann war es endgültig aus. Mehr war nicht drinnen. Ein bisschen bin ich traurig, dass ich meinen Rekord nicht unterboten habe (Anmerkung: 59,24)." (apa/red)










