Anschläge im Irak: Eine Autobombe in Mossul fordert 21 Menschenleben
- Mörsergranaten-Beschuss auf italienische Botschaft
- Vier enthauptete Leichen im Todesdreieck entdeckt
In der nordirakischen Stadt Mossul sind nach einem Medienbericht 21 Leichen nach der Explosion einer Autobombe entdeckt worden. 19 der Opfer seien Angehörige der irakischen Nationalgarde, berichtete der Nachrichtensender Al Arabiya. Nach Angaben des Senders galt der Anschlag einer US-Patrouille. Verletzt worden seien aber mehrere irakische Zivilisten.
Unbekannte haben am Donnerstag die italienische Botschaft in Bagdad mit Mörsergranaten beschossen. Die Angreifer verfehlten allerdings das Ziel, berichtete das staatliche italienische Fernsehen. Augenzeugen berichteten, zwei irakische Zivilisten seien in einem Haus neben der Botschaft getötet worden.
Vier enthauptete Leichen südlich von Bagdad entdeckt
Im so genannten Todesdreieck südlich von Bagdad hat die irakische Polizei am Donnerstag die enthaupteten Leichen von vier Männern entdeckt. Der Arzt Ali al-Shammari im Krankenhaus von Iskandariya sagte, die Toten seien in einem Fluss nahe der Ortschaft Al-Haswa gefunden worden. Sie seien offensichtlich schon vor längerer Zeit getötet worden. Bei den Opfern handle es sich wahrscheinlich um Angehörige von Polizei oder Nationalgarde. (apa)
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