Hurrikans, Unwetter, Fluten: 500.000 Tote nach Naturkatastrophen in zehn Jahren
- Ziel: Auswirkungen von Naturkatastrophen vermindern
- Aktionsplan bei Weltkonferenz im Jänner in Kobe
·Die USA lehnen Kyoto weiterhin ab
Differenzen bei Weltklima-konferenz in Buenos Aires
·Schon 1.400 Opfer durch Tropensturm
Philippinen: Von Seuchen, Flut & Schlangen bedroht
·852 Mio. Menschen sind unterernährt!
Jährlich sterben mehr als
5 Mio. Kinder Hungertod
Fast eine halbe Million Menschen sind in den vergangenen zehn Jahren bei Naturkatastrophen ums Leben gekommen. Gerade das Jahr 2004 habe gezeigt, dass immer mehr Menschen von Katastrophen betroffen werden, sagte Jan Egeland, Vizegeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen, am Mittwoch in Genf.
Ziel sei es, in Zukunft die Auswirkungen von Naturkatastrophen zu vermindern. Im japanischen Kobe findet vom 18. bis 22. Jänner 2005 die 2. Weltkonferenz zur Katastrophenminderung (World Conference on Disaster Reduction) statt. Auf der Konferenz soll ein Aktionsplan für die nächsten zehn Jahre verabschiedet werden. Japan und Iran würden über Schutzmaßnahmen vor Erdbeben informieren. Kuba wolle über solche bei Unwettern und Stürmen berichten.
Egeland erinnerte an das Erdbeben in der iranischen Stadt Bam, bei dem Ende 2003 rund "26.000 Menschen in zehn Minuten starben". Das laufende Jahr ende mit den Unwettern in den Philippinen, die 762 Menschenleben kosteten, sagte Egeland. 787 Menschen seien noch vermisst und 700 wurden verletzt. 19.000 Häuser seien zerstört und weitere 20.000 Gebäude beschädigt worden.(apa)
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