Krisengebiet Irak: Tausendster US-Soldat wurde im Kampfeinsatz getötet
- 9.756 verletzte Amerikaner seit Invasion
- Keine offiziellen Zahlen zu den irakischen Opfern
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Jetzt ist die magische Grenze überschritten: Im Irak ist am Dienstag der 1.000. US-Soldat im Kampfeinsatz getötet worden. Jüngstes Opfer sei ein Soldat gewesen, der auf einer Patrouille in der Hauptstadt Bagdad von Aufständischen erschossen worden sei, teilte das US-Militär mit. Zuvor hatte die Armee ihre frühere Totenzahl auf 999 herunterrevidiert.
Durch die Offensive gegen Rebellen in der irakischen Stadt Falluja war die Zahl der gefallenen US-Soldaten im November stark gestiegen. Mindestens 71 Soldaten wurden dort getötet. Insgesamt sind seit der Invasion am 20. März vergangenen Jahres 1.275 US-Soldaten im Irak ums Leben gekommen. Dabei mitgezählt sind neben den Kampfeinsätzen, Opfer von Unfällen und auch Soldaten, die Selbstmord begangen haben.
9.756 US-Soldaten wurden seit der Invasion verletzt. Offizielle Zahlen zu den irakischen Opfern gibt es nicht. Schätzungen gehen von Zehntausenden getöteten Zivilisten und rund 5.000 Soldaten aus. (apa)
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