Pakistans Präsident Musharraf kritisiert
die USA: "Einmarsch im Irak war ein Fehler"
- "Haben uns damit in größere Probleme gebracht"
·"Der Irak ist ein Trümmerhaufen"
55 Menschen sterben allein dieses Wochenende
·Bagdad: Schwere Explosionen in City
Autobomben: Zwei Iraker und ein US-Soldat getötet
·Bagdad: Angriffe auf Polizeistationen
Zwölf Polizisten unter den 20 getöteten Menschen
Der pakistanische Präsident Musharraf hat den von den USA geführten Einmarsch im Irak als Fehler bezeichnet, der die Welt gefährlicher gemacht habe. In einem CNN-Interview sprach sich Musharraf dennoch gegen einen schnellen Abzug der internationalen Truppen aus. "Dies würde zu weiteren Problemen in der Region führen", sagte der pakistanische Präsident.
Auf die Frage, ob die Invasion ein Fehler gewesen sei, sagte Musharraf. "Im Nachhinein, ja. Wir haben uns damit in größere Probleme gebracht." Obwohl der gestürzte irakische Präsident Saddam Hussein im eigenen Land "ein verhasster Mann war", hätten nun viele Iraker ihren Zorn auf die US-geführten Truppen konzentriert, die nur im Land blieben, um für die Sicherheit der Übergangsregierung zu sorgen.
Musharraf hatte die US-Hauptstadt Washington am Samstag besucht und war dabei auch mit US-Präsident Bush zusammengetroffen. Bei dem Gespräch im Weißen Haus standen die Themen Terrorismus, die bilateralen Beziehungen sowie der pakistanisch-indische und der israelisch-palästinensische Konflikt im Mittelpunkt.
(apa/red)
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